Twyllagea

Elsa Garoud - Einblicke

Rollenspielbereich, einsehbar für Mitglieder und Gäste. Platz für Geschichten, Tagebücher, Gerüchte, usw.
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Samantha
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Elsa´s geheimer Freund - ein Tagebuch

Beitragvon Samantha » Sa 25. Feb 2017, 21:03

23. Tag der Morgenröte - der magische Bote
Dalathar hat endlich auf meine Briefe geantwortet. Ich wusste überhaupt nicht, dass es solche magischen Boten gibt und habe mich unglaublich erschrocken, als dieser prachtvolle und halbdurchsichtige Hirsch vor uns auftauchte. Ich wusste ja, dass Dalathar ein sehr guter Magier ist, aber nicht, dass er so schöne Tiere abbilden kann. Er schrieb jedenfalls, dass er schon seit einiger Zeit wieder in Morrowind ist und sich noch verborgen hält. Natürlich hat er seine Gründe dafür. Aber er schrieb auch, dass es ihm gut geht und wir auf ihn warten sollen. Aber den Zeitpunkt verstehe ich nicht so richtig. "Wenn die grauen Spitzen den Himmel zum Bluten bringen", was soll das bedeuten? Der blutende Himmel ist sicherlich das Abendrot aber die grauen Spitzen? Ich frage mich, ob es irgendwelche Ruinen von geschliffenen Festungen in der Nähe gibt. Ich hoffe jedenfalls, dass wir diesen Ort bald wieder verlassen können. Die Kälte ist wirklich unerträglich und mich graust es jedes Mal davor, den Unterschlupf zu verlassen oder auch nur einige Schritte von der Feuerstelle weg zu treten.

24. Tag der Morgenröte - Dalathar´s Rückkehr
Er ist zurück! Er ist wirklich wieder da und vollkommen gesund. Zumindest sah er so aus. Als ich die Luke geöffnet habe, war ich so überrascht, dass ich fast die Leiter hinunter gestürzt wäre, aber es ist zum Glück nichts passiert. Er kam auf einem wunderschönen Pferd zum Unterschlupf, das ich noch nie gesehen habe und die Sonne ging bereits über den Berghängen unter. Das mussten also die grauen Spitzen sein, schätze ich. Jedenfalls kam Dalathar mit vielen Neuigkeiten und Plänen, über die wir lange gesprochen haben. Offenbar war er in der Freistatt, aus der er nach Morrowind gesandt wurde, und hat sich dort mit einem Sprecher beraten. Ich habe noch nie einen Sprecher gesehen und frage mich, wie so jemand eigentlich aussieht... Dalathar sagte es gäbe einen alten Telvannimagier, der ein Anwesen tief im Velothigebirge hat. Dieses Anwesen wäre uns von großem Nutzen und es braucht nur noch einen ausgefeilten Plan, wie wir den Magier dazu bringen es zu verkaufen, ohne großes Aufsehen zu erregen. Wir hatten viele Ideen, trafen aber noch keine endgültige Entscheidung, wie wir den Plan in die Tat umsetzen. Dalathar schien es jedenfalls plötzlich unheimlich eilig zu haben, wieder aufzubrechen und er ließ sich nicht länger aufhalten. Er sagte er habe nicht vor, sich noch einmal von den Krähen fassen zu lassen. Es war mir danach wirklich peinlich, dass ich versucht habe, ihn noch zurück zu halten. Obendrein war nicht zu übersehen, dass er diese Gruft widerlich fand. Aber wir sind schon so lange hier, dass mich nichtmal mehr der moderige Gestank stört.
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Elsa´s geheimer Freund - ein Tagebuch

Beitragvon Samantha » Mo 27. Feb 2017, 13:15

26. Tag der Morgenröte - vollendete Pläne
Meister Athar war wieder da, um sich erneut mit uns über das Anwesen zu beraten. Wir hatten sehr viele Ideen aber die von Aethyra und Aeloth sagten ihm am Meisten zu. Meine waren wohl nicht so gut und ich ärgere mich ein Bisschen darüber. Immer werden meine Einfälle über den Haufen geworfen, und die Idee mit der magischen Explosion kam mir auch, aber Aeloth war schneller als ich und hat sie vorgebracht. Es ist, als hätte er meine Gedanken geklaut. Als Dalathar mich dann angezischt hat wie eine Giftschlange, weil ich vorgeschlagen habe, der Magier hätte seine Frau im Zwist umbringen können oder umgekehrt, weil er in seiner Abgeschiedenheit wahnsinnig geworden ist, habe ich gar nichts mehr gesagt. Mir war in dem Moment nicht bewusst, dass es so sehr auf ihn zutreffen könnte, sondern erst als die Worte schon gesagt waren. Ich habe mich später bei ihm entschuldigt, weil ich nicht noch mehr Aufmerksamkeit vor Aethyra und Aeloth auf das Thema lenken wollte. Ich ertrage es einfach nicht, wenn er mir zürnt.

Der Plan jedenfalls steht. Aethyra wird von Aeloth begleitet und sie werden versuchen sein Labor, also das des Magiers, zu manipulieren. Das Ganze wird wie ein schrecklicher Unfall aussehen. Als Dalathar sagte, Aethyra solle die Frau des Magiers wenn möglich strangulieren und sie von einem Turm oder dergleichen baumeln lassen, damit es nach verzweifeltem Freitod aussieht, lief es mir eiskalt den Rücken herunter. Irgendetwas an dieser Szene lässt mich bis ins Mark erschauern, aber ich kann es nicht benennen. Wenn dieser Teil des Planes Erfolg hat, wird Aethyra jedenfalls auf das einzige Kind des Magiers, seine Tochter, zugehen und versuchen sie davon zu überzeugen, das Anwesen an einen Magierzirkel zu veräußern, der sich auf die Problematik mit magischen Anomalien versteht. Also an uns. Wenn sie sich weigert, wird Aethyra sie töten und das Dokument fälschen. Allerdings wird sie ohnehin sterben, denn Meister Athar sagte, sie könnte sonst später zum Problem werden. Die Frage ist also nur ob sie vor oder nach der Unterzeichnung zu Sithis geht.

Als ich mich draußen bei Dalathar entschuldigt habe, hat er gesagt, dass ich in der Zeit bei ihm wohnen darf. Das habe ich Aeloth zu verdanken, scheinbar hat er ihn darum gebeten. Ich kann es kaum erwarten diese kalte, moderige Gruft zu verlassen und in einem richtigen Bett zu schlafen. In Dalathar´s Haus wo es überall nach Blumen duftet, wie auf dieser Insel. Ein richtiges Bett... Dalathar sagte, ich würde mein eigenes haben und sogar eine Truhe für meine Sachen. Allerdings besitze ich so wenig, dass eine Schachtel reichen würde. Ein Taschentuch von Meister Athar, ein Armband von Avarus, den Aufziehargonier dieses Spielzeugmachers und einen Beutel Münzen. Und natürlich meine Rüstungen und dieses Buch. Oh, und Chraggo! Der Wird wohl eher nicht in die kleine Schachtel passen. Ich kann es erst glauben, wenn es so weit ist, denn im Moment wage ich es eigentlich nicht, mir vorzustellen wie es wird, wenn unser Plan Erfolg hat.

Da war noch etwas. Als ich auf Dalathar zugegangen bin, hat er Masser und Secunda beobachtet. Mir kam ein Gedanke über den ich schon seit längerem nachgedacht habe. Es kam mir vor, als würden immer mehr kleine Teile auftauchen, die ein Bild werden wollten. Wie ein zerbrochenes Mosaik. Er hat uns das letzte Mal schon sehr eilig verlassen und auch an diesem Abend zog er wieder seine goldene Uhr hervor. Es hätte alles zusammengepasst. Die Geräusche in seinem Anwesen, von denen er sagte, es seien Netchrufe gewesen. Aber ich habe Netche gehört; zuletzt als ich mit Aeloth auf der Flucht war. Sie klingen nicht so, wie die Geräusche, die ich da gehört habe. Dann das Verbot nachts in seinen Garten zu gehen, die immer gleiche Uhrzeit zu der er uns verlässt... und ja; auch wenn er mit mir draußen stand, hat er gesagt, dass es manche gibt, die es bis zu einem gewissen Grad kontrollieren können. Er sagte jedenfalls, dass ich jetzt tot wäre, wenn meine Vermutung zuträfe. Ich bereue die Frage gestellt zu haben, denn er war sehr kurz angebunden und sagte ich solle nur an mein Überleben denken; dass ich womöglich ein viertel der Bruderschaft von Morrowind sei. Allerdings hat er nicht genau sagt, dass ich falsch liege. Doch ich habe seine Worte schon einmal auf die Goldwaage gelegt und meine Bestrafung heraufbeschworen. Ich sollte das Thema ruhen lassen.

Oh, und seine Stute ist das schönste Tier, das ich jemals gesehen habe. Ich wusste nicht, dass Pferde so atemberaubend aussehen können. Ihr Name ist Alata. Und ich brauche bald ein neues Buch. Das hier hat mittlerweile nur noch eine Hand voll freier Seiten, dabei ist es schon so dick. Ich sollte Aethyra fragen; neue Kohlestifte brauche ich auch.

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Beitragvon Samantha » Sa 4. Mär 2017, 01:31

28. Tag der Morgenröte - ein harter Schlag
Meister Dalathar hat mich vom Unterschlupf in Himmelsrand abgeholt und wir sind zusammen nach Hause geritten. Nunja, in sein Zu Hause, nicht in meines; das gibt es nun nicht mehr. Er war sehr ungehalten, weil Chraggo so langsam und störrisch war. Er sagte er habe uns viel zu viel Zeit gekostet. Ich hatte einfach nicht genug Zeit, bevor die Ausgangssperre verhängt wurde und seine Wunde brauchte doch Zeit um zu heilen...

Jedenfalls ist mein Kopf so voll, dass ich mich fühle, als müsste er bald besten. Ich schaffe es kaum meine Gedanken zu sortieren. Dalathar hat Wachen vor seinem Anwesen postiert. Als ich das letzte Mal hier war, waren sie noch nicht dort. Sie haben mich so sehr an die Wächter der Krähe erinnert, dass ich mich einfach überzeugen musste, was unter dem Visier steckte. Ich wünschte beinahe, ich hätte nicht hingesehen. Es war grausig und mir gefror das Blut in den Adern. Welcher lebendige Mann lässt so etwas mit sich machen? Sie können doch nicht freiwillig hier sein... das kann ich einfach nicht glauben.

Sein Garten war auch eigenartig. Er war zum Großteil verwuchert, nur die Gräber nicht. Aber warum? Dalathar war so lange fort, um sein Leben zu... Ich kann nicht glauben, dass ich mir über diesen Garten Gedanken mache, wo der Meister doch in diesem Zustand ist. Er hat mir erzählt, was passiert ist, als er auf Auridon war. Und er hat mir auch gesagt, dass es niemand vermochte die Magie der auszehrenden Runen in seinem Fleisch einzudämmen. Ich will es nichteinmal aufschreiben und ich will es nicht glauben.

Dalathar sagte, dass er bald... nein, es geht nicht. Er sagte mir, dass ihm noch Zeit bleibt, mich alles magische lehren, was ich wissen muss, damit ich ihm... *die Schrift rutscht hier jäh ab und endet in einem scharfen Gekritzel, das womöglich von einer wütenden Feder geführt wurde*

Ich bete zur dunklen Matrone, dass Aeloth und Aethyra ihre Mission gelingt. Sie hat meine Gebete schon einmal erhört und ich dachte, Dalathar´s Rückkehr wäre auch eine Antwort darauf gewesen. Aber ist sie das wirklich...? Die Mutter kann nicht so grausam sein, wir sind ihre Kinder. Das kann einfach nicht richtig sein, ich übersehe etwas. Ganz sicher. Ich werde zu ihr beten; jeden Tag. Stunden, wenn es sein muss. Sie wird mir einen Weg weisen, wie ich Dalathar helfen kann. Ich verstehe noch immer nicht, warum er nicht wollte, dass ich an seine Stelle trete. Das macht keinen Sinn. Ich kann nicht klar denken und bin so schrecklich müde...

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Beitragvon Samantha » So 5. Mär 2017, 22:08

4. Tag der Erstsaat - platzende Ratten
Aethyra war da. Ich glaube sie hatte im Grunde erwartet Meister Dalathar zu treffen, aber er musste dringend fort, und wollte eigentlich längst zurück sein. Ich habe ihr von seinem Zustand erzählt; er hat mir nicht verboten darüber zu sprechen, aber ich bin mir dennoch nicht sicher, ob ich es Aethyra sagen durfte. Sie klang zwar, als ahnte sie etwas, aber ich glaube sie wusste nicht, dass es so gravierend sein würde. Aber Aethyra ist unsere Schwester und ich dachte sie wüsste vielleicht eine Lösung. Ich...hoffe das wird nicht zum Problem.

Sie sagte jedenfalls, dass sie es zu einem gewissen Grad eindämmen könnte, und hat draußen ein paar Ratten gefangen, um ihnen die Seelenenergie zu rauben, wie sie es bei dem Troll am Strand getan hatte, den wir mit Raak-Taz in die Falle lockten. Aber als sie die Energie in den Körper einer anderen leiten wollte, die noch am Leben war, ist ihr Körper geplatzt. Aethyra sagte er sei zerrissen worden, weil ihr Leib nicht mehr Energie aufnehmen konnte. Ich habe stunden gebadet, um die Stückchen aus meinen Haaren zu bekommen. Was auch immer sie damit bezwecken wollte, hat nicht ganz geklappt. Aber sie war auch nicht vollkommen unzufrieden. Dennoch hoffe ich, dass Dalathar nicht mich dafür verantwortlich macht, dass in seinem Speisezimmer Körperteile von explodierten Nagetieren verteilt liegen.

Meine Schwester hat aber auch davon gesprochen, dass es ihr ähnlich ergehen könne, wenn sie zu viel Magie anwendet. Ich dachte erst, dass das nicht sein könnte, und es doch umgekehrt sein müsste. Aber Aethyra meinte es genau so. Irgendetwas seltsames ist mit ihr, und ich bin sicher, es liegt an dieser Dunkelheit, die ich in ihr gesehen habe.

Irgendetwas Wichtiges wollte ich noch schreiben... oh ja, natürlich! Die Mission, war erfolgreich, sagte sie und die Tochter hat ihnen das Anwesen verkauft. Nun muss nur noch das Gold hinterlegt und die Urkunde vom künftigen Besitzer unterschrieben werden, dann gehört es offiziell uns. Ich hätte sie gern noch mehr darüber gefragt, aber sie hatte es plötzlich furchtbar eilig. Es ist schon spät und ich glaube der Morgen graut. Dalathar ist noch immer nicht zurück. Ich bin zwar unheimlich müde, aber ich kann noch nicht schlafen. Erst muss ich zur dunklen Matrone beten. Irgendwann erhört sie mich; ganz bestimmt.

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Beitragvon Samantha » Mo 13. Mär 2017, 19:29

8. Tag der Erstsaat
Aethyra war da, um mit Dalathar zu sprechen. Sie kam auch direkt zum Punkt und sagte ihm, dass sie eine Lösung gefunden hat, wie sie seinen Zustand stabilisieren kann. Dalathar war sehr zornig auf mich, weil ich es ihr gesagt habe; womöglich ist er es noch. Aber ich weiß es nicht, denn er geht mir aus dem Weg und ich traue mich nicht, ihn jetzt aufzusuchen. Vielleicht ist es klug, wenn ich mich für die nächsten Tage von ihm fern halte, bis sein Zorn verflogen ist. Noch hat er mich jedenfalls nicht bestraft. Was Aethyra mit Dalathar besprochen hat, war recht kompliziert und nach einer Weile konnte ich ihnen kaum noch folgen. Doch Meister Athar´s Verhalten nach zu urteilen, hat Aethyra eine sehr gute Lösung gefunden. Doch um sie umzusetzen, müssen wir eine Ayleidenruine erkunden, damit wir diese, ich glaube Dalathar nannte sie "Welkynsteine", nutzen können. Ich hoffe der Plan geht auf.

12./13. Tag der Erstsaat
*die Handschrift dieses Eintrags ist sehr unsauber, und nur schwer leserlich*
Es ist noch immer nicht vorbei. Gestern Nacht brach ein furchtbarer Aschesturm los, und die Vulkane des Velothigebirges grollten so laut, wie ich sie noch nie gehört hatte. Ich glaube er wusste, dass sie kommen würden; lange bevor er mich mit hinaus nahm. Kaum, dass wir vor die Tür traten, sprach er von diesem Baum. Das tote, knorrige Gewächs vor seinem Anwesen. All die Gedanken vermengen sich vor meinen Augen, wenn ich daran denke. Ich kann sie nicht zu Papier bringen. Und plötzlich waren sie da - etwas versuchte das Tor einzureißen und Dalathar begann etwas in den Baum zu leiten, oder von ihm zu zehren, ich konnte es nicht ergründen. Dann befahl er mir, ihn zu schützen; ihm Zeit zu verschaffen und ich musste ihm dieses Versprechen geben. Nichts von dem, was ich heute Nacht gesehen habe, war so grauenvoll wie das Wort, das ich ihm geben musste, und obwohl es nicht dazu kam, sitzt mir dieses kriechende Grauen noch immer im Nacken. Wie konnte er das von mir verlangen? Aber ich habe ihm Gehorsam geschworen, und selbst wenn ich es nicht getan hätte, würden mich die Regeln dazu zwingen, seinem Wort zu folgen. Natürlich gab ich ihm mein Wort.

Ich wirkte einen Wall aus Eis und dachte an das, was Aethyra mich lehrte. Ich gab ihm eine andere Form; einen Halbkreis, der das geborstene Tor abschirmte, und die Krähenfüße ausschloss. Alles bis auf einen. Es gelang mir aber mit Mühe ihn lange genug von uns fern zu halten und dann schickte er mich fort. Ich musste mich in den Ställen verstecken und plötzlich passierte so viel auf einmal. Von dem Baum ging ein blendend helles Licht aus, das in den Augen brannte und als es wieder verglomm waren da all diese...Wesen. Dinger. Dinger die sich auf die Krähenfüße und ihr Flickenkonstrukt stürzten, das meine Mauer durchbrach und es zerrissen. Und Lor...mir wird übel.

Und der Baum. Der Baum über den Dalathar wenige Momente zuvor so zornig wurde, weil er verkrüppelt und tot war, blühte in rosa und weiß. Ich konnte nicht länger warten und habe seine Stute aufgezäumt, um ihn dort weg zu holen. Ich dachte er würde unter meinen Händen wegsterben, und habe ihn angefleht es nicht zu tun. Er brach zusammen, als ich seine Hände nahm, und dann war da dieses weiße Glimmen zwischen seinen Fingern, der Schmerz und schließlich dieser Traum. Dalathar muss diese große Frau sehr geliebt haben. Danach verschwimmt wieder alles.

Drei Tage, sagte er. In drei Tagen werden wir sein Anwesen verlassen, und zur Akademie aufbrechen. Oder sind es nur noch zwei? Ich bin nicht sicher an welchem Tag er sich wähnte, als er das zu mir sagte, und ich weiß auch nicht, wie lange ich geschlafen habe. Draußen ist es schon- oder wieder dunkel. Es könnte auch dieser tosende Aschesturm sein, der alles unter sich erblinden lässt. Ich kann nicht aufstehen um nachzusehen. Ich bin einfach zu müde. Viel zu müde...

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Beitragvon Samantha » Fr 17. Mär 2017, 15:03

16. Tag der Erstsaat- eine neue Heimat
Wir sind jetzt da. Dalathar sagte Aethyra und Aeloth wären fort um Besorgungen zu erledigen. Wir sind beinahe den ganzen Tag ohne Pause durchgeritten und Chraggo hat zum Glück wenige Probleme gemacht. Nur der Bergpfad war wirklich mühsam, und wir mussten einige Male absteigen.

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Dieses Gebäude ist riesig. Nichtmal in Davons Wacht habe ich so große Häuser gesehen; es ist fast wie eine Bergfeste, die zwischen den Vulkanen des Velothigebirges eingeschlossen wird. In der Eingangshalle bin ich an einem Baum vorbei bekommen, der aussah wie die, die ich auf Auridon gesehen habe. Aber er leuchtete eigenartig, als sei er verzaubert. Ich habe nie etwas so Schönes gesehen; wirklich nicht.

Auf dem Weg hier her, haben wir an einem Hof angehalten, der offenbar einem Dres gehörte. Dalathar sagte ich sollte nicht mit den Arbeitern sprechen, weil sie mich sowieso nicht mögen würden. Was er dort wohl zu besprechen hatte? Jedenfalls war da dieses Mädchen und sie schien kaum älter gewesen zu sein, als ich. Sie kam zu mir und ging einfach an Alata´s Satteltasche; was also sollte ich tun?

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Ich dachte erst, sie sei sehr nett und wollte ihr einen Apfel schenken, doch sie sagte man würde sie prügeln, wenn man sie damit erwischte. Sie tat mir erst sehr leid, aber nun nicht mehr. Es stellte sich nämlich heraus, dass sie ein dreckiges Schandmaul hatte. Sie sagte widerwärtige Sachen über Dalathar und hatte wohl sehr viel Freude daran, mir diese Sachen über ihn ins Gesicht zu sagen.

Den einen Teil würde ich sogar glauben, wenn ich nicht wissen würde, dass Dalathar sehr vorsichtig ist. Woher sollte sie also wissen, dass er ein ganzes Dorf gemeuchelt hat? Vielleicht sind es nur zusammengesponnene Gerüchte, die rein zufällig auf die Wahrheit getroffen sind. Die dunkle Matrone muss an diesem Tag für ihn gelächelt haben. Ich war erst ein wenig erschrocken, aber alle sind früher oder später schuldig; was macht es also für einen Unterschied, ob es gleich ein ganzes Dorf war? Dieses Mädchen hat mich so wütend gemacht!

Der andere Teil war sicher gelogen. Dieses Mädchen von dem sie erzählt hat, war bestimmt schwer krank, als sie an ihn verkauft wurde, und er hat ihren Leichnam deshalb zurück gebracht und sein Gold zurückverlangt. So muss es gewesen sein. Sie nannte mich naiv und meinte ich sollte lieber um meinen Tod betteln, bevor er das gleiche mit mir machen würde. Diese elende Netchkuh hat es wirklich genossen, mich zu provozieren. Er ist mein Bruder und würde mir niemals etwas antun. Das weiß ich. Dass sie aber von dem Dres geohrfeigt und in das Haus geschleift wurde, habe ich ihr nicht gewünscht. Er hat sie S´wit geschimpft und ich konnte das erstickte Gejammer noch hören, als wir vom Hof ritten. Dalathar sagte ich sollte den Worten dieser Aschländer keinen Glauben schenken und er würde mir irgendwann die Wahrheit darüber erzählen.

Ich frage mich, ob er das jetzt auch noch so meint. Ich bin ihm zu nahe getreten, und ich glaube er ist nun wütend auf mich. Ich werde heute besser nicht mehr hinunter gehen, um mir die Akademie anzusehen. Ich habe hier wirklich ein eigenes Bett, und eine Truhe für meine Sachen. Er sagte dies sei nun mein neues Zuhause und ich werde viel arbeiten und lernen müssen. Natürlich gebe ich mir Mühe, schließlich habe ich versprochen der dunklen Matrone keine Schande zu bereiten; und ihm auch nicht. Ich kann es noch immer nicht glauben. Jetzt wird sich so Vieles ändern.

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Beitragvon Samantha » So 19. Mär 2017, 21:52

18. Tag der Erstsaat - Eingewöhnung
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Alles hier ist riesig und so verschwenderisch. In der großen Halle steht ein Baum, der ohne Licht gedeiht, weil er von einer magischen Quelle zehrt. Er schimmert sogar in der Nacht. Selbst die Küche ist größer, als es das Haus von Tante Eveline und Onkel Lucian war. Aeloth hat heute gekocht und es war wirklich lecker. Fast so gut wie das Essen, das Riell macht.

Und dieses Heiligtum. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Als ich die Chronik aufgeschlagen habe, ist mir erst wieder eingefallen, dass es nicht die ursprüngliche Chronik von Morrowind war. Natürlich ist sie neu, auch wenn sie es nicht sein sollte. Aethyra sagte jeder von uns müsste dafür sorgen, dass sie gefüllt wird. Ich traue mich aber nicht so richtig. Das wirkt so anmaßend. Ich habe mir hier alles angesehen und diesen Giftschrank gefunden.

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Die Substanzen darin müssen wirklich potent sein, wenn sie selbst innerhalb des Heiligtums verschlossen aufbewahrt werden. Ob da auch die Kräuter drin sind, die Aethyra für mich mischen wollte? Aber die Notizen am Türchen haben mich ein wenig abgeschreckt, und ich habe nichts angefasst oder geöffnet, auch wenn ich wirklich neugierig war. Eine Bestrafung ist aber das Letzte, das ich riskieren möchte.

Ich habe am Schrein der Matrone gebetet, und mich ihr noch nie so nahe gefühlt. Es ist etwas ganz anderes an einem geweihten Schrein zu ihr zu beten, statt zwischen schnarchenden Geschwistern, von denen man immer erwarten muss, dass sie das leiseste Flüstern mit anhören können. Aethyra sagte die Einrichtung wurde von der anderen Freistatt gesandt. Ich bin erleichtert, dass man Nachsehen mit der Familie hat; trotz unseres Rückschlages. Ob die finstere Mutter mich nun besser hört als vorher? Es muss so sein. Ich habe so lange zu ihr gesprochen, dass ich eingeschlafen bin. Ich habe gar nicht gemerkt, wie müde ich noch immer war. Es gibt hier noch so viel zu tun. Ich werde heute Aeloth helfen, die Küche einzuräumen, der Rest scheint schon fertig zu sein...

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Beitragvon Samantha » Mi 29. Mär 2017, 21:28

22. Tag der Erstsaat - Entscheidungen
Ich konnte heute zum ersten Mal die neue Robe anziehen. Der Stoff ich ganz weich, leicht und seidig aber trotzdem ganz warm. Zumindest da, wo er aufliegt. Sie passt so gut, als wäre sie nur für mich geschneidert worden. Das ist wirklich unglaublich, wie machen meine Geschwister das nur immer? Niemand hat mich ausgemessen, und in den letzten Monaten bin ich schon wieder ein Bisschen gewachsen. Trotzdem scheinen meine Rüstungen nicht zu klein zu werden. ich frage mich, ob jemand von meinen Geschwistern sie heimlich auslässt. Jedenfalls mag ich die Farbe

Oh, und Dalathar sagte ich solle den Beschwörungskurs belegen. Wenn ich diesen Kurs nehme, kann ich nur noch einen anderen wählen, und ich wollte mich so gern weiter in Zerstörung üben. Doch wenn ich diese zwei wähle, kann ich die ganzen anderen nicht mehr nehmen. Ich habe extra danach gefragt und Aethyra und Dalathar sagten, es sei überhaupt nicht ratsam, mehr als zwei Kurse zu wählen und es könnte mich verrückt werden lassen. Wie macht Wissen verrückt? Aethyra wird Veränderung unterrichten und sie macht so furchtbar nützliche Dinge mit ihren Zaubern. Ich kann mich nicht richtig entscheiden. Außer für die Beschwörung. Wenn Dalathar sagt es ist klug diesen Kurs zu wählen, dann mache ich das. Ich muss ihm irgendwo eine Notiz hinterlassen, weil er in den letzten Tagen immer wieder so viel weg ist. Wo geht er nur hin?


26. Tag der Erstsaat - Lustige Kräuter
Ich habe gerade Aethyras Kräutermischung ausprobiert. Vom Rauch wurde mir ganz schlecht und er reißt mir in der Lunge. Ich dachte erst, es würde gar nicht wirken, aber so langsam geht es mir richtig gut. Heute werde ich so lange baden, bis das Wasser kalt wird. Es ist ein komisches Gefühl, wenn ich daran denke, wie es noch vor einigen Monaten war, als ich von Glück sprechen konnte, wenn Tante Eveline ihr Badewasser im Zuber gelassen hat, und es noch warm war. Jetzt bade ich so lange wie ich will, und ihre elende Seele ist in der leere aufgegangen.

Oh nein... mir fällt gerade wieder mein Versprechen ein. Ich kann es nicht noch länger hinaus zögern. Ich glaube ich werde Aethyra fragen, ob ich einen leichten Kontrakt erfüllen darf, sobald es die Zeit zulässt. Hoffentlich sehr bald. Ich fühle mich langsam unwohl, mit dieser unbeglichenen Schuld. Aber nicht meinetwegen. Aber sie ist so beschäftigt in letzter Zeit. Vielleicht rede ich doch lieber mit Aeloth. Er ist lieb und wird mich sicher verstehen.


29. Tag der Erstsaat - Pläne
Ich habe eine Notiz von Dalathar im Heiligtum gefunden. Er hat die Spur der Krähenfüße verfolgt, die sein Anwesen angegriffen haben, und wir werden die Ruine am Loredas erkunden. Loredas schon! Ich muss mich vorbereiten. Hoffentlich darf ich überhaupt mit... ich brauche noch welche von diesen Kräutern. Ich frage mich, wo Aethyra das Beutelchen versteckt hat.
Zuletzt geändert von Samantha am Mo 3. Apr 2017, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Samantha » Sa 1. Apr 2017, 17:33

31. Tag der Erstsaat - Wiedersehen
Col ist wieder da! Ich konnte es erst gar nicht glauben, als ich ihn zwischen den Torflügeln habe hindurchschreiten sehen. Aber er ist es. Er sagte, er war für die ganze Zeit durch den Kontrakt gebunden und fand die Freistatt leer vor, als er zurück kam. Er wusste nicht, was in der Zwischenzeit geschah und wir mussten ihn erst ins Bild setzen. Es ist schrecklich, an diese Bilder zurück zu denken; beinahe unerträglich. Ich habe noch einige Kräuter von Aethyra übrig. Sie werden mir sicher beim Einschlafen helfen. All die magischen Energien in der Akademie scheinen ihm Probleme zu bereiten; hoffentlich gewöhnt er sich bald daran. Es gilt nun einen Platz für ihn zu finden.
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Das Ziepen in meiner Hand stört beim Schreiben. Aethyra hat heute Blut von mir genommen, und mich ziemlich tief geschnitten. Es schien eine Art Schutzzauber zu sein, vermutlich für das Heiligtum. Es sah eigenartig aus, wie sie aus meinem Blut Runen in der Luft formte, aber es hatte etwas unheimlich Faszinierendes. Zuerst konnte ich die Flasche nämlich nicht greifen, aber nachdem sie mein Blut damit verbunden hatte, konnte ich den Widerstand der unsichtbaren Kuppel durchbrechen. Ganz zufrieden war sie aber nicht.

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Ich werde noch mein Gebet sprechen, bevor ich schlafen gehe. Hoffentlich steht uns die dunkle Matrone morgen bei. Ich fürchte mich vor dem, was uns in dieser Ruine erwartet. Dalathar ist noch immer geschwächt und ich weiß nicht genau, wie es um Aethyra steht.

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Beitragvon Samantha » Mo 3. Apr 2017, 13:02

2. Tag der Regenhand - von Sklaven und Meistern
Das, was eine Ruinenerkundnung werden sollte, nahm schneller eine Wendung als irgendjemandem von uns lieb sein konnte. Wir hatten schon einen Ritt von mehr als einer Stunde hinter uns, als plötzlich diese Aschländerin mit dem Kristallsplitter in der Seite auf die Straße taumelte. Dalathar kannte sie, diese Karakal. Sie war wohl eine Sklavin einer Frau namens Verorethi. Von der hatte ich bis dahin noch nie etwas gehört.

Sie sprach davon, dass ihre Herrin in diesen Splitter gesogen wurde, als sie eine Ruine erkundeten und auch von einem Meister...Deryns? Oder so ähnlich. Sie sollte diesen Splitter, der in ihrer Seite steckte "füttern", das klingt sehr widerlich. Ob sie ihn sich selbst in ihr Fleisch getrieben hat? Weil sie sagte, ihre Herrin und der andere Mann seien nicht mehr auf Nirn, musste das so eine Art Taschendimension sein. Ich habe einmal einen kurzen Absatz darüber gelesen. Aber ich hatte keine Vorstellung.

Wir brachten diese Krakal zurück in die Akademie, um den Splitter dort irgendwie zu entfernen. Zumindest schien das der grobe Plan zu sein. Doch als Meister Dalathar den Splitter aus ihrer Seite ziehen wollte, brach dieser Schatten daraus hervor. Irgendetwas hat sich um meinen Hals gelegt, und ich sah nur noch bunte Punkte, das Labor verschwamm und dann wurde alles schwarz.

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Wir wurden ausgespuckt und prallten auf aschigem Untergrund auf. Meine Rippe tut noch immer weh. Als wir einem der Gänge folgten, um den beunruhigenden Geräuschen zu folgen die überall von den Wänden hallten, kroch hinter uns ein Riese um die Ecke. Zumindest glaube ich, dass das ein Riese war. Das Wort zerfetzt trifft es wohl am Besten. Seine Augen waren ausgestochen und die Beine abgetrennt. Er brüllte schrecklich und dann bebten die Wände; er wurde vor unseren Augen von einer Wand zerquetscht, die sich einfach verschob. Es war ein Alptraum. Ich höre noch immer das Splittern seiner Knochen, und den matschigen Klang seiner erstickten, letzten Laute.

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Ich musste mich kurz übergeben, aber jetzt geht es mir wieder gut. Ich muss diese Sachen einfach aus meinem Kopf herausschreiben.

Wir eilten diese Stufen hinauf, doch auf dem Weg dorthin griffen plötzlich Gliedmaßen aus den Wänden und von der Decke nach uns. Es war, als würden sich leuchtende Risse im Gestein bilden. Sie waren teils verwest, teils verbrannt, aber ich konnte nur das aufgedunsene Gesicht des Wesens bei Aeloth sehen, dann wurde alles um mich herum dunkel, und ich hörte dieses sinistere, donnernde Lachen, und dann ein kleines Mädchen, das weinte. Es war in meinem Kopf, und ich konnte meine Geschwister kaum noch hören, als stünde ich urplötzlich in einem engen Raum; ganz allein.

Sie war so hübsch in ihrem weißen Nachthemdchen, und den goldenen Locken, die mich an die Haare von Erwyn erinnerten. Die schmutzige Puppe, die sie in der Hand hielt, sah aus wie die, die meine Mutter mir schenkte. Zumindest sagte Tante Eveline, dass sie von meiner Mutter sei. Irgendwann hat sie sie einfach ins Feuer geworfen, weil sie meinte sie stinkt zu sehr. Jedenfalls streckte das Mädchen die Hand nach mir aus, und flehte um Hilfe. Ich wollte ihr helfen. Da war dieses bösartige Lachen, und sie hatte solche Angst. Ich wollte sie herzen und ihr sagen, dass nun alles gut wird. Sie hätte mit uns gehen können, und wäre meine kleine Schwester geworden. Aber dann sah ich etwas hinter ihren Augen schimmern; nur ganz kurz. Was ich tat wollte ich gar nicht, es passierte einfach so. Die Kälte brach durch meine Finger und ich habe irgendetwas zu ihr gesagt, an das ich mich nicht mehr erinnere. Ihre Haut quoll auf, das Gesicht wurde zu einer Fratze und sie schrie. Schrie so laut, dass mir schwindelig wurde und ich gestolpert bin. Ich muss gegen irgendetwas gefallen sein, denn das nächste an das ich mich erinnere, war Aeloth, der mir auf die Füße half.

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Wir folgen den anderen, und am Treppenabsatz bot sich uns ein ganz eigenartiges Bild. Der Raum in den wir sahen war...irgendwie überall und es waren viele. Ganz viele Räume in Räumen, und Treppen die kopfüber in andere Räume führten. Ich habe das Gefühl verrückt zu werden, wenn ich versuche den Anblick zu beschreiben. Und da waren Bücher. So viele wie ich sie noch nie gesehen hatte. Und Stimmen. Wir sollten bald herausfinden, vom wem sie stammten.

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Meister Dalathar beschwor ein Licht, das in einen dieser Räume flog, und rief nach dieser Frau. Es war wirklich die Herrin von Karakal. Diese Matriarchin Verorethi; zumindest nannte er sie so. Sie hing über Kopf an der Decke, als sie mit ihm sprach, aber ihre Haare hingen gar nicht nach unten, oder oben, also in die falsche Richtung, und sie hatte auch einen Begleiter. Aber ich konnte ihn nicht richtig erkennen, weil er eine Maske trug. Vielleicht wegen dem ganzen Staub, der in diesem seltsamen Raum war. Als sie den Fuß auf die Treppe setzte, stand sie plötzlich wieder richtig herum, als sei sie eine ganz gewöhnliche Treppe hinaufgestiegen. Ich begreife das einfach nicht.

Sie sprach davon, dass das seine Taschendimension eines...Niederneffen(?) von Herma Mora sei. Aber dem Gespräch habe ich kaum folgen können, weil mir plötzlich unheimlich schwindelig wurde. Diese dröhnende Stimme hat mich dann aber wieder aufmerksam werden lassen. Ich wusste nicht woher sie kam, aber sie war haarsträubend. Sie sprach von diesem Kristall und davon, dass sie einen Körper haben wollte. Sie wollte damit in die Akademie getragen werden oder so ähnlich. Ich kann es noch immer nicht fassen, und noch weniger begreifen. Ich fürchte aber, hätte sich niemand darauf eingelassen, hätten wir diese Ebene nicht mehr ohne große Risiken verlassen können. Größere als dieser Pakt sie mit sich bringt. Dalathar stimme ihm zu. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie sich das entwickeln wird.


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